Geschichte.
Seit wann gibt es Hypnose?
Hypnose ist fast 4.000 Jahre alt. Sie wurde bereits in entsprechenden Schriften aus dieser Zeit gefunden und wurde als "Heilschlaf" bezeichnet.
Wiederentdeckt wurde die Hypnose im 17. Jahrhundert von mehreren Ärzten, die dann – leider fälschlicherweise - den Begriff "Hypnose" (hypnos = griechisch für Schlaf) prägten.
Wer ist der "Entdecker" der Hypnose der Neuzeit?
Die "Wiederentdeckung" der Hypnose ist verschiedenen Personen zu verdanken. Und so ist die Hypnose - so wie sie heutzutage verstanden wird - untrennbar besonders mit den Namen Franz Anton Mesmer ("Magnetismus animalis") (1734 - 1815) und dem englischen Augenarzt James Braid (1795 - 1860) verbunden.
Wie wird Hypnose heutztage am effektivsten für den Menschen nutzbar gemacht?
Die neuesten Anwendungen der Hypnose sind in der Hypnosetherapie / Hypnotherapie, einem Teil der Psychotherapie. Als der Urvater der Hypnotherapie darf der amerikanische Psychiater und Psychotherapeut Milton H. Erickson angesehen werden. Sein Einfluss auf die Entwicklung dieser Technik, seine revolutionären und wegweisenden Erkenntnissen sind bis heute unübertroffen. Mit z.B. neuen therapeutischen Ansätzen verbunden mit völlig neuen Sprachmustern erreichte er wesentlich bessere Ergebnisse als andere. Daher gilt er immer noch als DER Hypnosetherapeut.
Wann begann die Hypnotherapie?
Die moderne Hypnotherapie – so wie wir Sie heute verstehen – ist etwa erst ein halbes Jahrhundert alt und eng mit den Sichtweisen und Erkenntnisse des amerikanischen Psychiaters und Psychotherapeut Milton H. Erickson verknüpft.
Wie entstand die Hypnotherapie?
Während man früher die Hypnose rein als suggestive Methode benutzte, um beispielsweise eine Schmerzunempfindlichkeit für Operationen zu erreichen, so ist Hypnotherapie in der heutigen Zeit ein gutes therapeutisches Mittel, um psychotherapeutisch zu arbeiten. Erst innerhalb des letzten Jahrhunderts entdeckte man diese weitergehenden Möglichkeiten. Als der Revolutionär auf diesem Gebiet gilt der amerikanische Psychiater und Psychotherapeut Milton H. Erickson. Zu Zeiten Freuds wurde noch vermutet, die Hypnose überdeckt nur ein Symptom. Würde es „wegsuggeriert“, so trete es an einer anderen Stelle wieder auf („Symptomverschiebung“). Das diese Sichtweise durch unsere heutige moderne Hypnotherapie widerlegt ist, bewies Milton H. Erickson.